Helfer im Einsatz


Die Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen     

Fachgruppe Wasserschaden / Pumpen




Aufgaben:

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen (FGr WP) führt zur Behebung und Eindämmung von Gefahren bei Überflutungen und Überschwemmungen größeren Ausmaßes, Pump- und Lenzarbeiten durch, beseitigt Schmutz-/Abwasser aus Schadengebieten und bekämpft schädigend eindringendes Wasser (z.B. in Kellern, Kanalisation, Schutzräumen, Brunnen, Verkehrs-, anderen Anlagen öffentlichen Interesses usw.). Sie unterstützt Einsatzeinheiten bzw. die Betreiber bei der Bekämpfung von Gefahren durch schadhafte Wasserver- und Entsorgungssysteme und führt notwendige Sicherungs- und Absperrmaßnahmen an Wasser- und Abwasserleitungen durch. Ferner arbeitet sie bei der Deich- und Dammsicherung mit und unterstützt andere Hilfskräfte. Im THW-Auslandseinsatz übernimmt sie Aufgaben aus ihrem gesamten Leistungsspektrum.

Die Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen des Ortsverbandes Dinslaken, führt vor allem großflächige Pump- bzw. Lenzarbeiten durch. Es werden hauptsächlich Schmutz-, Ab- und Brauchwasser mit hoher Förderleistung, mit der Möglichkeit dieses über eine lange Wegstrecke zu transportieren, gepumpt. Ebenfalls können wir die Feuerwehr bei der Ent- und Versorgung von Löschwasser unterstützen.Im Ortsverband Dinslaken, beträgt die gesamte Förderleistung der Fachgruppe 36.000 l/ min., mit dem Einsatz von Tauch- und Motorkreiselpumpen. Hiervon übernimmt unsere Motorkreiselpumpe der Firma DIA allein eine Förderleistung von 15.000 l/ min., bei einem Maximal-druck von 5 bar. Angetrieben wird die DIA- Pumpe von einem 130 PS starken Dieselmotor. Montiert ist sie auf einem auf einem geländefähigen LKW Fahrgestell und hat somit ein Gesamtgewicht von  3,5 t.  Zusätzlich zur der DIA- Pumpe besitzen wir 10 Tauchpumpen mit einer Gesamtfördermenge von 21.000 l/ min. Hier sind besonders die Pumpen der Firma Wilo zu erwähnen, deren Leistung 1.600 l/min. bis 3.000 l/min. beträgt, bei einem freien Korndurchlass von 100 mm. Bei einem Einsatz der Elektropumpen ist jedoch die Unterstützung der 2. Bergungsgruppe, oder bei dem Einsatz einer Vielzahl von Pumpen, sogar die Unterstützung der Fachgruppe Elektroversorgung mit mindestens 85 kVa „Notstrom“ notwendig.